Rechtsschutzversicherung für Urlaubsstreitigkeiten

Der Urlaub ist den Deutschen sehr wichtig. Um sich einmal vom Alltagsstress erholen zu können, werden meist weder Kosten noch Mühen gescheut, um die schönste Zeit des Jahres so angenehm wie möglich zu gestalten. Leider halten einige Reiseveranstalter nicht, was sie versprechen. Baulärm in der Nähe des Hotels, ein verdreckter Pool oder ungenießbare Lebensmittel sind leider immer wieder Grund zu Ärger. Die Reiseveranstalter jedoch sehen ihre Fehler nicht immer ein und leisten daher nur in wenigen Fällen einen finanziellen Ausgleich. Um ihr Recht durchzusetzen, nutzen daher immer mehr Urlauber die Möglichkeit, ihr Recht vor Gericht durchzusetzen und streben eine Klage gegen den Reiseveranstalter, den Hotelbetreiber vor Ort oder die Fluglinie an.

Die Kosten für Rechtsstreitigkeiten werden übernommen

Wer gegen einen Hotelbetreiber, eine Fluglinie oder ein Reiseunternehmen vor Gericht ziehen möchte, muss hierfür viel Geld aufbringen. Schließlich ist nicht nur der Anwalt zu bezahlen, sondern es müssen auch die Gerichtskosten sowie die Kosten für notwendige Zeugen und Sachverständige übernommen werden. Viele Menschen schrecken aufgrund der hohen Kosten vor einem Rechtsstreit zurück und sorgen so dafür, dass wieder einmal Goliath gegen David gewinnen konnte. Wer hingegen eine Privatrechtsschutzversicherung besitzt, kann die Kosten eines solchen Rechtsstreites an die Versicherung delegieren und so das geltende Recht durchsetzen. Diese wird sich darum kümmern, dass nicht nur der Anwalt bezahlt, sondern auch die Gerichtskosten getragen werden. Und sollten Zeugen benötigt werden, um den Prozess zu gewinnen, werden auch diese Kosten übernommen.

Spezielle Leistungen im Ausland

Sollte es nötig werden, gegen einen Hotelbetreiber im Ausland zu klagen, wird die Versicherung nicht nur die Kosten für den deutschen Anwalt übernehmen. Auch die Kosten für den im Ausland sitzenden Anwalt werden vollumfänglich getragen, denn dieser ist für den positiven Prozessausgang enorm wichtig. Übersetzungen, die den Rechtsstreit betreffen, werden dabei natürlich ebenfalls übernommen, denn nur so ist es möglich, das zu viel gezahlte Geld auch erstattet zu bekommen.

Diese Leistungen bietet die Rechtsschutzversicherung bei Urlaubsstreitigkeiten:

  • Übernahme der Anwaltskosten
  • Übernahme von Gerichtskosten
  • Übernahme der Kosten für Zeugen und Sachverständige
  • Leistungen für Übersetzer und ggf. Korrespondenzanwalt

Tarifunterschiede genau beachten

In aller Regel greift die Privatrechtsschutzversicherung sowohl im In- wie auch im Ausland. Sie übernimmt demnach Rechtsstreitigkeiten mit deutschen Reiseveranstaltern ebenso wie mit ausländischen Hotelbetreibern oder Fluglinien. Allerdings ist zu beachten, dass es durchaus Tarifunterschiede gibt, die die Leistung beeinträchtigen können. So ist zwar in den meisten Fällen die Kostenübernahme im europäischen Ausland sowie den Mittelmeer-Anrainerstaaten gesichert, im nichteuropäischen Ausland können die Leistungen jedoch eingeschränkt sein. Auch auf Madeira sowie auf den kanarischen Inseln sind die Leistungen meist nicht uneingeschränkt, obwohl beide Inselgruppen zu Europa gehören. Hier ist es wichtig, bei Abschluss des Versicherungsvertrages darauf zu achten, dass die Rechtsschutzversicherung rund um den Globus leistet und keine Einschränkungen vorgenommen werden. Lediglich eine zeitliche Einschränkung von sechs Wochen kann akzeptiert werden, wenn die Rechtsschutzversicherung lediglich für die Zeit des Urlaubs benötigt wird.

So hilft die Rechtsschutzversicherung auch bei Urlaubsstreitigkeiten

  • Abschluss einer Privatrechtsschutzversicherung ist notwendig
  • Versicherung sollte auch Streitfälle im Ausland übernehmen
  • Tarifunterschiede hinsichtlich der Leistungen im Ausland vergleichen
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