Kreditkarte beantragen – So geht’s

Aus den Portemonnaies sind sie nicht mehr wegzudenken: Kleine Kärtchen aus Plastik, mit denen das Bezahlen ganz bequem ist. Es geht hier aber nicht um die herkömmliche EC-Karte, die zu eigentlich jedem Girokonto ausgegeben wird. Die Rede ist von der Kreditkarte. Während sie lange Zeit als Statussymbol galten, gibt es mittlerweile Kreditkarten für Jedermann – selbst Jugendliche können sie beantragen. Wer sich mit dem Thema „Kreditkarte“ bislang nicht beschäftigt hat, stellt sich vermutlich einige Fragen. Und die sollen hier beantwortet werden.

Kreditkarte beantragen – Das Wichtigste in Kürze

  • Die Beantragung einer Kreditkarte geht in der Regel schnell und einfach.
  • Vor der Kreditkartenbeantragung sollte ein ausführlicher Vergleich durchgeführt werden.
  • Kriterien für den Kreditkartenvergleich sind meist Gebühren, Kartenanbieter und auch die Abbuchungsart.

Die Kreditkarte in der Geschichte

Kreditkarten gibt es bereits seit mehr als 100 Jahren. Klingt seltsam? Ist es aber nicht. Zwar war die Kreditkarte damals nur im Kopf eines Schriftstellers zu finden, welcher diese in seinen Romanen erwähnte, aber sie waren damals schon aktuell. Allerdings nur in Form einer Karte aus Papier, bei der von den Händlern bei jedem Einkauf immer ein Stück abgeschnitten wurde. Sobald die Karte komplett zerschnitten war, mussten Kunden eine neue Karte kaufen. Damit war diese Form der Kreditkarte eine frühe Form der heutigen Prepaid-Kreditkarten.

Bis die Idee des Schriftstellers aber auch in der Realität erstmals in den USA angewandt wurde, vergingen noch etwa 20 Jahre. Ausgegeben hatte die Western Union Bank die erste reale Kreditkarte. Bestimmt war sie für angesehene und wohlhabende Bürger, weshalb nur Menschen mit einem gewissen Stand in der Gesellschaft eine solche Karte besaßen. Seinerzeit waren die Zahlungsmöglichkeiten mit der Kreditkarte noch sehr eingeschränkt, nicht jeder Händler akzeptierte sie. Bevor eine Zahlung damit durchgeführt werden konnte, hielten Händler meist erst mit der Bank Rücksprache.

Erst in den 1940er Jahren kam es zur Revolution, als der so genannte „Diners Club“ in den USA gegründet wurde. Auch der „Diners Club“ war vor allem für angesehene und reiche Menschen, die vor allem in Geschäften, Restaurants und Hotels eine hohe Reputation genossen, gedacht. Die Mitglieder erhielten eigene Karten, mit denen sie in allen Lokalitäten bargeldlos zahlen konnten, die dem Club angeschlossen waren. In der Regel waren auch die Inhaber der betreffenden Geschäfte Mitglieder im „Diners Club“, der Zahlvorgang lief somit in aller Regel unproblematisch ab.

Als Zahlungsmittel für die Mehrheit hat sich die Kreditkarte jedoch bis dahin noch nicht mausern können. Etwa in den 1950er Jahren änderte sich dies aber. Von einigen Banken wurden die Erfolgschancen des Kartenmodells erkannt und deshalb auch kopiert. Nach und nach erschienen immer mehr Kreditkartenmodelle auf dem Markt, die allerdings noch immer nicht uneingeschränkt akzeptiert wurden. Nachdem die Kreditkarte aber standardisiert wurde, konnte in nahezu jedem Geschäft, Hotel und Restaurant damit bezahlt werden. Die Mastercard war damals die weltweit erste Karte, die nach diesem Prinzip funktionierte und bis heute zu den wichtigsten Kreditkartenmodellen gehört. In der folgenden Zeit kamen weitere Modelle auf den Markt, von denen sich einige bis heute gehalten haben und andere wieder vom Markt verschwanden.

Ab den 1960er und 1970er Jahren eroberten die Kreditkarten auch Europa. Die Menschen hier waren jedoch recht skeptisch und so dauerte es noch weitere 20 Jahre, bis auch in Europa die Kreditkarte als Zahlungsmittel uneingeschränkt akzeptiert wurde. Eine kleine Hilfe war dabei das Internet, wo es den Kunden problemlos ermöglicht wurde, mit der Kreditkarte zu zahlen. Dieser Erfolg schwappte schnell auch in die reale Welt über und so gilt die Kreditkarte auch heute noch als beliebtes Zahlungsmittel.

Welche Kreditkartenarten gibt es?

Eine Unterscheidung der Kreditkarten kann in fünf Arten erfolgen. Zum Einsatz können sie alle für den bargeldlosen Zahlungsverkehr (auch online) kommen. Lediglich die Konditionen sowie die Art der Abrechnung unterscheiden sich voneinander.

KreditkartenartBeschreibungPrüfung der SchufaVerfügungsrahmenindividuelle Ratenzahlung
Charge-KreditkartenAm häufigsten werden in Deutschland Charge-Kredit-karten ausgegeben. Eine ausreichende Bonität sowie eine positive Schufa sind Voraussetzung für die Ausgabe einer Charge-Karte. Der Kreditrahmen ist je nach Bonität individuell, die Abrechnung der Umsätze erfolgt einmal monatlich über das Girokonto des Kreditkarteninhabers.jabonitätsabhängignein
Revolving-KreditkartenSo genannte Revolving-Kreditkarten sind hauptsächlich in den USA verbreitet, finden aber inzwischen auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Von einer Charge-Kreditkarte unterschiedet sich eine solche nur in der Abrechnungsart, bei der eine Ratenzahlung mit einem festen Zahlungsziel vereinbart wird. Je nach Kreditwürdigkeit kann so der Kreditbetrag entsprechend den individuellen Wünschen des Karteninhabers zurückgezahlt werden.jabonitätsabhängigja
Prepaid-KreditkartenBei Prepaid-Kreditkarten handelt es sich um schufafreie Kreditkarten. Da hier kein Kredit gegeben wird, ist keine Bonitäts- und Schufa-Prüfung notwendig. Der Kreditkarteninhaber kann Guthaben in beliebiger Höhe auf die Karte laden und die Karte innerhalb dieses Guthabens als Zahlungsmittel verwenden. Ist nicht ausreichend Guthaben vorhanden, sind keine Zahlungen mehr möglich. Prepaid-Kreditkarten haben den Vorteil, dass das Risiko der Überschuldung ausbleibt, weshalb sie für Arbeitslose, Studenten, Geringverdiener oder auch Personen in Insolvenz geeignet sind.neinGuthabenbasisentfällt
Debit-KreditkartenEine Debit-Kreditkarte führt zu einer direkten Belastung des angebundenen Girokontos. Deshalb ist es keine Kreditkarte im eigentlichen Sinn. Debit-Karten verfügen über keine Hochprägung und sind nicht für den Offline-Modus geeignet. Klassische Vertreter sind die Girocard, die Maestro-Card oder auch die V PAY.jaGuthabenbasis sowie Dispositionskredit des Kontosnein
Online-KreditkartenDas voranschreitende E-Commerce sowie die FinTech-Revolution haben die virtuelle Kreditkarte auf den Markt gebracht. Es handelt sich nicht um eine physische Karte, sondern nur um ein digitales Abbild mit Kartennummer und CVC. In der Regel werden Online-Kreditkarten auf Guthabenbasis ausgestellt.neinGuthabenbasisentfällt

Eine Kreditkarte beantragen – Welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt werden?

Für die Beantragung einer Kreditkarte müssen verschiedenste Voraussetzungen vorliegen. Meist sind diese je nach ausgebender Bank unterschiedlich.

Grundvoraussetzungen für die Beantragung einer Kreditkarte

Für die Beantragung einer Kreditkarte auf Kreditbasis müssen die die folgenden Grundvoraussetzungen erfüllt sein:

Volljährigkeit

Bei fast allen Kreditkarten liegt das Mindestalter für die Beantragung bei 18 Jahren. Der Grund ist recht einfach: An Minderjährige darf kein Kredit vergeben werden, da diese noch nicht geschäftsfähig sind.

Prepaid-Kreditkarten bilden hier die Ausnahme, diese dürfen schon Kinder ab zwölf Jahren erhalten, denn sie funktionieren ausschließlich auf Guthabenbasis. Der Vorteil liegt darin, dass Jugendliche bei Reisen ins Ausland ohne ihre Eltern über ein sicheres Zahlungsmittel verfügen. Die Kontrolle darüber liegt bei den Eltern und die Aufladung ist ganz bequem von zu Hause aus möglich. Zudem können Eltern so festlegen, über welchen Geldbetrag die Kinder frei verfügen können.

Der Wohnsitz

Wenn die Kreditkarte bei einer deutschen Bank beantragt werden soll, muss der Hauptwohnsitz auch in Deutschland liegen. Entscheidend ist dies vor allem aufgrund der Haftungsansprüche, welche die Banken im Bedarfsfall geltend machen müssen.

Die Bonität

Eine weitere wichtige Grundvoraussetzung für die Beantragung einer Charge- oder Revolving-Kreditkarte ist eine ausreichende Bonität des Antragstellers. Da mit einer Kreditkarte ein Kredit vergeben wird, möchte die ausgebende Bank natürlich das Ausfallrisiko so gering wie möglich halten. Sofern die Bonität nicht ausreicht und zudem negative Schufa-Einträge vorliegen, besteht nur die Möglichkeit, eine Prepaid-Karte zu beantragen.

Weitere Voraussetzungen für den Erhalt einer Kreditkarte

Neben den Grundvoraussetzungen sind noch weitere Dinge für die ausgebende Bank von Bedeutung:

Verrechnungskonto

Ganz gleich, welche Kreditkartenart gewählt wird: Ein Verrechnungskonto muss in der Regel immer angegeben werden. Dabei kann es sich um ein gewöhnliches Girokonto handeln. Die Raten für die Rückzahlung der Kartenumsätze werden von diesem Konto abgebucht.

Es gibt Banken, die mit Beantragung der Kreditkarte auch die Eröffnung eins neuen Verrechnungskonto verlangen. Ist dies der Fall, sollte aber unbedingt auf die Höhe der Gebühren geachtet werden.

Legitimation

Wer eine Kreditkarte beantragen möchte, muss seine persönlichen Daten legitimieren. Nur so kann die Kreditkartengesellschaft sicherstellen, dass mit der Karte kein Betrug begangen wird. Wird die Kreditkarte von einer großen Filialbank ausgegeben, dann erfolgt die Legitimation in der Regel in der Filiale durch Vorlegen des Personalausweises.

Bei direkter Beantragung einer Kreditkarte über eine Kreditkartengesellschaft oder eine Direktbank erfolgt die Legitimation in den meisten Fällen durch Postident-Verfahren. Der Kunde muss dabei mit seinem Personalausweis sowie dem Kreditkartenantrag in eine Postfiliale gehen, wo die Daten von einem Postmitarbeiter abgeglichen und durch Unterschrift bestätigt werden.

Funktionsweise einer Kreditkarte

Die Funktion einer Kreditkarte ist von ihrer Art abhängig. Denn Kreditkarte ist nicht gleich Kreditkarte. Die hauptsächliche Unterscheidung erfolgt in Kreditkarten mit und ohne Kreditrahmen.

Die klassische Kreditkarte, die über einen Kreditrahmen verfügt, zeigt eine recht einfache Funktionsweise. Der zur Verfügung gestellte Kreditrahmen kann vom Kreditkarteninhaber zur Tätigung von Einkäufen genutzt werden. Innerhalb eines bestimmten Zeitraums muss dieser in Anspruch genommene Betrag dann zurückerstattet werden. Unterschiede gibt es hier in der Höhe der Kreditlinie. Während einige Gesellschaften Kreditkarten mit einem sich ständig erneuernden Kreditrahmen ausgeben, muss bei anderen Gesellschaften der genutzte Kreditbetrag bis zu einem bestimmten Zeitpunkt vollständig zurückgezahlt werden.

Bei Prepaid-Kreditkarten wird der Rechnungsbetrag direkt nach der Zustimmung zur Kartenzahlung vom jeweiligen Kreditkartenkonto abgebucht. Die Abwicklung der Transaktionen erfolgt innerhalb des Kartennetzwerks der Kartenmarken.

Grundsätzlich funktioniert eine Kreditkarte nur, wenn es einen Karteninhaber, einen Kartenherausgeber, ein Kartennetzwerk sowie ein entsprechendes Vertragsunternehmen gibt, welches dann die Zahlung mittels Kreditkarte akzeptiert.

Die Vorteile einer Kreditkarte

Wer eine Kreditkarte beantragen möchte, stellt sich natürlich auch die Frage, was eine Kreditkarte für einen Nutzen hat. Oft wird davon ausgegangen, dass die normale EC-Karte ja absolut ausreichend ist. Doch es gibt durchaus einige Vorteile, die eine Kreditkarte mit sich bringt.

Vorteil 1: Weltweit bargeldlos zahlen

Bargeldlos zahlen – das ist wesentlich bequemer und zudem sicherer, als immer Bargeld bei sich zu tragen. Gerade bei Reisen ins Ausland sind Bargeld und auch Reisechecks recht umständlich. Mit einer Kreditkarte hat das Warten bei der Bank ein Ende, auf Öffnungszeiten ist der Kreditkarteninhaber nicht mehr angewiesen. Wird doch einmal Bargeld benötigt, kann dies ganz problemlos am Geldautomaten in der jeweiligen Landeswährung abgehoben werden. Und während bei EC-Karten bei Abhebungen sowie Zahlungen immer Gebühren anfallen, ist dies vor allem bei Kreditkarten ohne Auslandsgebühren nicht der Fall.

In der Regel sind Kreditkarten in der Regel weltweilt einsetzbar. Bei EC-Karten ist dies anders. So ist in den USA beispielsweise ohne Kreditkarte kaum etwas möglich, selbst geringste Geldbeträge werden dort mit der Kreditkarte gezahlt.

Vorteil 2: Im Internet ganz einfach mit Kreditkarte einkaufen

Onlineshopping wird immer beliebter. Dabei steht den Kunden auch eine große Auswahl an Bezahlmöglichkeiten zur Verfügung. Kreditkarten sind als Zahlmittel immer sehr gern bei den Onlinehändlern gesehen. Meist werden Bestellungen, die mit Kreditkarte bezahlt werden, sogar bevorzugt bearbeitet, denn durch die Bank erhält der Händler eine Zahlungsgarantie. Es fallen dabei auch keine zusätzlichen Gebühren für Nachnahme an.

Bestimmte Dinge im Internet können zudem nur mit Kreditkarte gezahlt werden. Dazu gehören beispielsweise Flug- oder auch Bahntickets, wenn sie sehr kurzfristig gebucht werden. Auch hier ist die Zahlungsgarantie von Bedeutung, die bei Zahlung mit EC-Karte oder Lastschrift nicht gegeben ist, da die Kunden hier eine Rücklastschrift veranlassen können.

Vorteil 3: Finanzieller Spielraum und Liquiditätsvorteil

Da Zahlungen mit Kreditkarte in der Regel nicht sofort vom Girokonto abgebucht werden und die Abrechnung erst im Folgemonat erfolgt, erhalten Kreditkarteninhaber einen Liquiditätsvorteil von mehreren Wochen. Zusätzlich ist der finanzielle Spielraum deutlich höher, denn es steht eine finanzielle Reserve zur Verfügung, mit welcher ein finanzieller Engpass ausgeglichen werden kann. Ein extra Vorteil von Revolving-Karten ist die Möglichkeit der Rückzahlung in monatlichen Raten.

Vorteil 4: Kreditkarte als Kaution

Wer kennt es nicht? Es wird ein Mietwagen benötigt und der Vermieter akzeptiert als Sicherheit nur eine Kreditkarte. Nur sehr selten werden als Kaution EC-Karten, nur in Ausnahmefällen Bargeld akzeptiert. Bei Fahrzeugen mit höherem Wert müssen oft sogar zwei Kreditkarten vorgelegt werden. Ähnlich ist es bei Reservierungen in Hotels. Da die notwendige Kaution auf der Kreditkarte gesperrt wird, entfällt der umständliche Umgang mit Bargeld als Kaution für den Vermieter. Sobald der Kautionsbetrag nicht mehr benötigt wird, erfolgt die Freigabe der Summe und der Kreditkarteninhaber kann wieder über diesen Betrag verfügen.

Vorteil 5: Versicherungen und Bonusprogramme

Mittlerweile enthalten viele Kreditkartenmodelle auch Versicherungen und Bonusprogramme. Kunden profitieren damit von zusätzlichen Leistungen oder auch Prämien. Zusatzversicherungen wie Reiserücktrittsversicherung oder Auslandskrankenversicherung sind in der Regel bei goldenen Kreditkarten inklusive und bieten einen umfassenden Schutz auf Reisen. Auch eine Versicherung der gekauften Waren ist zum Teil für bis zu 90 Tage gegen Beschädigung oder gar Diebstahl versichert. Die enthaltenen Bonusprogramme wiederum verhelfen zu Rabatten bei Einkäufer oder auch Cashback sowie Flugmeilen.

Kreditkarte beantragen ganz unkompliziert

Die Beantragung einer Kreditkarte ist auf zweierlei Weisen möglich: Vor Ort in der Filiale einer ausgewählten Bank oder ganz bequem online.

Dabei gewinnt natürlich die Beantragung im Internet immer mehr die Oberhand, schließlich lassen sich hier auch schnell Vergleiche aller Anbieter durchführen. Einen Kreditkartenantrag in einer Filiale vor Ort zu stellen, rückt also immer mehr in den Hintergrund.

Kreditkarte online beantragen

Soll eine Kreditkarte beantragt werden, dann ist zunächst ein gründlicher Vergleich aller Anbieter sinnvoll. Denn: Kreditkarten gibt es in unterschiedlichen Ausführungen – mit oder ohne Jahresgebühr, mit optionalen Zusatzleistungen, mit unterschiedlichen Modellen der Abrechnung, mit und ohne Bonitätsprüfung sowie mit und ohne Zinsen.

Notwendige Angaben für den Kreditkartenantrag

Bei der Beantragung einer Kreditkarte sind bestimmte Angaben im Online-Antrag (alternativ auf postalischem Weg) erforderlich. Diese sind:

  • Vor- und Nachname des Antragstellers (ggf. auch Titel)
  • aktuelle Anschrift
  • Geburtsdatum und Geburtsort

Diese Daten werden grundsätzlich abgefragt. Sie sind für die Identifizierung sowie die Schufa-Abfrage notwendig. Unter Umständen können noch weitere Daten zur Überprüfung der Bonität angefordert werden. Dazu gehören:

  • Familienstand und Kinder
  • Beruf und ggf. Höhe des Einkommens
  • Wohnstatus (Miete, Eigenheim) und Zeitpunkt des Einzugs in die aktuelle Wohnung/das aktuelle Haus
  • Voradresse

Alle diese Informationen können den Kreditkartengesellschaften helfen, mehr über die Bonität des potenziellen Kreditkarteninhabers zu erfahren. Und zwar auch ohne Abfrage der Schufa oder bei abweichendem Schufa-Scoring. Denn nicht nur die gespeicherten Informationen von anderen Vertragspartnern sind entscheidend. Ist das Scoring (die Kreditwürdigkeit) schlecht, dann führt dies in der Regel zu einer Ablehnung. Der Scoring-Wert wird dabei von unterschiedlichen, meist äußeren Faktoren beeinflusst. So kann der Scoring-Wert einer Privatperson oder auch eines Unternehmens schlecht ausfallen, weil sich Wohnung oder Geschäftsräume in einem sozial schlechten Umfeld befinden. Besser fällt der Scoring-Wert hingegen bei Eigenheimbesitzern oder Mietern in guten Wohngegenden sowie Beamten aus. Selbständige hingegen weisen meist auch einen schlechteren Scoring-Wert auf, denn der Bonitätswert wird hier aufgrund des Unternehmensrisikos niedriger angesetzt. Je nach Kreditkartenanbieter fallen die Anfragen allerdings unterschiedlich aus, nicht alle Gesellschaften führen so umfangreiche Recherchen durch.

Kann eine Kreditkarte überall online beantragt werden?

Mittlerweile kann eine Kreditkarte bei eigentlich jedem Anbieter online beantragt werden. Der Vorteil: Vom heimischen PC ist die Beantragung zu jeder Zeit und ganz unkompliziert möglich. Wer sich bereits intensiv mit dem Thema „Kreditkarte“ beschäftigt hat, kann seine Kreditkarte ganz einfach auch am Wochenende beantragen.

Ganz ohne Papierkram geht es jedoch oft nicht: Ist der Antrag ausgefüllt, muss er entweder ausgedruckt oder kann vom Anbieter zugesandt werden. Mit diesem Antrag muss der Interessent dann zu einer Postfiliale zur Legitimation mittels PostIdent-Verfahren. Hierzu besteht gemäß dem Geldwäschegesetz eine Pflicht.

Inzwischen ist es aber auch möglich, den Antrag auf eine Kreditkarte ohne PostIdent zu beantragen. Das VideoIdent-Verfahren hat sich ebenfalls etablieren können. Dafür wird der Kreditkartenantrag online ausgefüllt, die Legitimierung erfolgt dann durch eine Video-Live-Schaltung mit dem Kreditkartenherausgeber. Hierfür muss der Antragsteller seinen Personalausweis bereithalten und die Anweisungen zur Sicherstellung der Sicherheitsmerkmale befolgen. Sind alle Daten erfasst, erhält der Antragsteller eine Tan zugesandt, welche eingegeben und abgeschickt werden muss. Und schon ist die Identitätsprüfung abgeschlossen.

Je nach Kreditkarte dauert die Beantragung unterschiedlich lange. Wer die Kreditkarte schnell nutzen möchte oder muss, sollte einen Anbieter wählen, bei dem VideoIdent möglich ist.

Recht schnell werden in aller Regel Prepaid-Kreditkarten versendet, denn bei diesen ist keine Schufa-Prüfung notwendig. Ist dabei auch noch VideoIdent zur Legitimation möglich, dann kann eine solche Karte bereits innerhalb von 24 Stunden versandt werden.

Kreditkarte vor Ort in einer Filiale beantragen

Alternativ zur Beantragung im Internet kann eine Kreditkarte auch vor Ort in einer Filiale beantragt werden. Hier werden im Antragsformular alle wichtigen Angaben direkt eingetragen, der Bankberater ist bei Fragen direkt ansprechbar.

Neben dem Personalausweis, der hier zur Feststellung der Identität natürlich auch vorgelegt werden muss, müssen in der Regel auch die letzten drei Gehaltsabrechnungen eingereicht werden.

Bei den Revolving- und Charge-Kreditkarten wird die Bank im Zuge der Bonitätsprüfung auch nach den persönlichen Lebensverhältnissen wie Familienstand, Wohnstatus sowie Beruf gefragt.

Die verschiedenen Anbieter – Welche Kreditkarte ist die beste?

Eine pauschale Antwort auf die Frage, welche Kreditkarte wohl die beste ist, gibt es nicht. Bei der Wahl der passenden Kreditkarte spielen die individuellen Bedürfnisse des Kreditkarteninhabers eine entscheidende Rolle. Für die drei wichtigsten Anbieter von Kreditkarten folgen jetzt einige Informationen.

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  • Eine gebührenfreie VISA Card mit kostenlosem Girokonto wird von der DKB angeboten. Es ist eine weltweit kostenlose Bargeldabhebung möglich. Auch die Consorsbank Visa Bank Classic bietet ein solches Konto mit Kreditkarte.
  • Barclaycard bietet mit ihrer Barclaycard New Visa eine kostenlose Kreditkarte ohne Girokonto.
  • Die Payango Card ist die günstige Prepaid-Alternative ohne Prüfung der Schufa.

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  • Die Norisbank bietet eine kostenlose MasterCard mit kostenlosem Girokonto an. Bargeld kann weltweit kostenlos abgehoben werden.
  • Von der Advanzia Bank wird die kostenlose MasterCard ohne Girokonto angeboten. Auch die Santander SunnyCard stellt eine kostenlose Variante der MasterCard dar.
  • Die Fidor Bank bietet eine günstige Prepaid-MasterCard in Kombination mit dem Girokonto an.

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  • Kostenlose Kreditkarten von American Express gibt es nicht. Die Karten sind jedoch in unterschiedlichen Varianten wie Green, Blue, Amex Gold, Business Gold, Platinum und Platinum Business erhältlich.
  • American Express Karten beinhalten eine Vielzahl an Sonderleistungen sowie das Bonusprogramm „Membership Reward“. Zudem können mit der American Express Payback Karte bei allen Zahlungen Payback-Punkte gesammelt werden.

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Kreditkarten für unterschiedliche Zielgruppen

Neben den reinen Zahlungsfunktionen bieten viele Kreditkarten natürlich auch recht günstige und auch praktische Zusatzleistungen. So gibt es beispielsweise die klassische Cashback-Funktion, für Vielflieger attraktive Bonusprogramme oder aber Reiseschutz für Urlauber. Doch die meisten Zusatzangebote sind unter Umständen auch mit extra Kosten verbunden. Jedoch kann nicht jeder Nutzer auch von den Vorteilen profitieren und so ist es absolut sinnvoll, vorher zu schauen, welche Zusatzleistungen auch sinnvoll sind und einen Vorteil mit sich bringen.

Die Kreditkarte für Gelegenheitsnutzer – Preiswert und ohne Zusatzleistungen

Soll die Kreditkarte nur als Ergänzung zur Girocard genutzt werden, dann müssen es keine Zusatzleistungen sein. Die Kreditkarten werden entweder mit sehr niedriger Jahresgebühr oder aber keiner Gebühr ausgegeben. In den meisten Fällen wird die Kreditkarte mit Girokonto gewährt. Anbieter für Kreditkarten ohne Kosten sind unter anderem:

  • DKB (DKB VISA Card ohne Fremdwährungsentgelt mit kostenlosem Girokonto)
  • comdirect Bank (comdirect VISA Card mit kostenlosem Girokonto)
  • ING-DiBa (ING-DiBa VISA Card mit kostenlosem Girokonto)

Die Kreditkarten behalten so gut wie keine Extras. Sie sind rein für den bargeldlosen Zahlungsverkehr gedacht und haben lediglich den Vorteil, dass sie zusammen mit einem kostenlosen Girokonto vergeben werden. Dem Verbraucher werden mit dem Girokonto alle Leistungen eines herkömmlichen Bankkonto für die üblichen Bankgeschäfte geboten.

Die Kreditkarte für disziplinierte Nutzer – Günstige Jahresgebühr, aber hohe Kreditzinsen

Für Disziplinierte gibt es Markt Kreditkarten, welche mit einem flexiblen Rahmenkredit ausgestattet sind: Die Revolving-Credit-Cards. Bei ihnen wird nicht der volle Abrechnungsbetrag vom Girokonto abgebucht, sondern nur ein Ratenbetrag. Der Karteninhaber ist dabei in der Pflicht, das Kreditkartenkonto selbst auszugleichen. Der Sollbetrag wird mit extrem hohen Kreditzinsen belegt, weshalb derartige Kreditkarten für Banken eine gute Einnahmequelle darstellen.

Typische Kreditkarten mit einem solchen Kreditrahmen sind:

  • MasterCard Gold (luxemburgische Advanzia Bank)
  • Santander Sunny Card

Für beide Kreditkarten werden keine Jahresgebühren berechnet.

Die Kreditkarte für Vielnutzer – Angemessene Jahresgebühr und nützliche Extraleistungen

Die Kreditkarte wird häufig genutzt? Sie wird zudem auch weltweit eingesetzt? Dann dürfte eine Kreditkarte mit praktischem Reiseschutz inklusive und vielen anderen Extras (z. B. Vergünstigen bei der Reservierung eines Mietwagens oder Hotelzimmers) sinnvoll sein. Meist sind diese Kreditkarten jedoch teurer, weshalb vorab geprüft werden sollte, ob die enthaltenen Extras tatsächlich von Nutzen und zudem günstiger als eine separate Versicherung sind.

Kreditkarten mit Zusatzleistungen werden von folgenden Banken angeboten:

  • Barclaycard
  • Kreditkarte der TARGOBANK
  • Kreditkarte der Volkswagen Bank

Der Kreditkartenvergleich – Warum ist er so sinnvoll?

Inzwischen hält der Markt eine Vielzahl an Angeboten für Kreditkarten bereit. Aus diesen zahlreichen Angeboten die richtige Kreditkarte zu finden, ist nicht einfach.

So locken einige Banken mit kostenlosen Kreditkarten (Kreditkarten ohne Jahresgebühr), während bei anderen Kreditkarten Versicherungen oder besondere Serviceleistungen auf Reisen sowie kostenlose Bargeldabhebungen an Automaten im Ausland und andere Extras enthalten sind.

Auf die Frage, welche denn die „beste“ Kreditkarte ist, findet sich auch im Vergleich keine wirklich befriedigende Antwort. Das liegt daran, dass die Karten auf ganz individuelle Bedürfnisse zugeschnitten sind. Somit kann sich keine pauschale Aussage dazu treffen lassen.

Aus diesem Grund ist auch ein Kreditkartenvergleich sinnvoll. Denn mit ihm kann zumindest eine erste Vorauswahl getroffen werden. Allen Kreditkarten gemeinsam ist eine Grundfunktion – das weltweite bargeldlose Bezahlen, sofern der entsprechende Händler die Kreditkarte auch akzeptiert. Auch die kostenlose Bargeldabhebung am Automaten gehört in der Regel dazu. Dies sind jedoch die einzigen Gemeinsamkeiten. So fallen bei jedem Anbieter unterschiedliche Gebühren an und auch die Zusatzleistungen sind sehr unterschiedlich.

Um tatsächlich DIE Kreditkarte zu finden, die am besten zu den individuellen Bedürfnissen passt, ist ein Vergleich unumgänglich. Er schafft einen Überblick über sämtliche Kreditkartenmodelle, die – nach Eingabe der persönlichen Wünsche – den eigenen Anforderungen entsprechen.

Kreditkarte beantragen: FAQ

Kreditkarten haben das Bargeld bereits in vielen Situationen ersetzt. Selbst bei Online-Transaktionen kommen sie inzwischen regelmäßig zum Einsatz. Das Nutzungsprinzip ist ähnlich der herkömmlichen EC-Karte, allerdings wird das Geld mittels monatlicher Abrechnung vom Kreditkartenanbieter eingezogen. Wer erstmals über eine Kreditkarte nachdenkt und sich damit beschäftigt, dem liegen sicherlich einige Fragen auf der Seele. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema „Kreditkarte“ werden hier geklärt.

1. Wie erfolgt die Beantragung einer Kreditkarte?

Eine Kreditkarte kann kinderleicht beantragt werden. Ist die Entscheidung für die passende Kreditkarte getroffen, dann kann der Antrag innerhalb weniger Minuten gestellt werden. Voraussetzung für die Beantragung ist ein Girokonto sowie die Angabe persönlicher Daten. Die meisten Banken holen zudem eine Auskunft bei der Schufa ein. Ist die Schufa-Prüfung positiv verlaufen, wird die Karte innerhalb weniger Tage per Post zugestellt.

2. Welche Bedeutung hat die Kreditkartennummer?

Auf der Vorderseite der Kreditkarte ist die Kreditkartennummer zu finden. Sie ist einzigartig, hat zwölf bis 16 Stellen und trägt zur eindeutigen Identifizierung der Kreditkarte bei. Je nach Transaktionsart wird die Kreditkartennummer mit der Unterschrift oder einer PIN vom Kreditkarteninhaber bestätigt. Auch auf der Rückseite befindet sich eine Nummer, die so genannte Prüfziffer. Dabei handelt es sich um drei Zahlen, welche vor allem bei Transaktionen im Internet oder per Telefon angegeben werden müssen. Sie dienen an Stelle von Unterschrift und PIN der Sicherheit.

3. Worin besteht der Unterschied zwischen Kredit- und Girokarten?

Bei Girokarten handelt es sich um Karten, welche nur in Verbindung mit einem Bankkonto ausgegeben werden. Für die Tätigung von Bargeldabhebungen und bargeldlosem Zahlen wird auf den Verfügungsrahmen zugegriffen. Die Abbuchungen werden zeitnah vorgenommen. Girokarten funktionieren dabei nur in dem für sie vorgesehenen Zahlungsnetz (z. B. V Pay, Maestro), weshalb sie im Ausland oft nicht akzeptiert werden. Anders ist dies bei Kreditkarten. Hier erfolgt zum einen eine monatliche Abrechnung der Kartenumsätze und zum anderen finden sie weltweit Akzeptanz. Sie verfügen natürlich über die gleichen Zahlungsfunktionen, wie es bei den Girokarten der Fall ist. Die Kreditkartenumsätze können über das angegebene Abrechnungskonto abgebucht werden, als Alternative steht auch die Möglichkeit der Überweisung durch den Kreditkarteninhaber zur Verfügung. Der Verfügungsrahmen der Kreditkarte ist hier nicht vom Guthaben auf dem Konto abhängig, sondern stellt einen Kredit dar.

4. Wie kann die Kreditkarte gesperrt werden?

Die Kreditkarte wurde gestohlen oder verloren? Dann kann eine Sperrung über den zentralen Sperr-Notruf 116 116 erfolgen, sofern die ausgebende Kreditkartengesellschaft dem zentralen Sperrdienst angeschlossen ist. Alternativ kann die Sperrung auch über die Sperrhotline der jeweiligen Kreditkartengesellschaft erfolgen.

5. Wie viel Bargeld kann mit einer Kreditkarte abgehoben werden?

Bargeldabhebungen sind nur bis zur Höhe des Kreditkartenlimits oder auch des Guthabens möglich. Dies ist natürlich von Kreditkarte zu Kreditkarte unterschiedlich. Eine weitere Begrenzung erfolgt dann durch das ausgebende Kreditkartenunternehmen sowie den Betreiber des Geldautomaten. Das Limit, welches die Kreditkartengesellschaft setzt, kann bei dieser auch angefragt werden, sofern es nicht bekannt ist. Bei einigen Gesellschaften gibt es ein Limit, bei anderen wiederum nicht. Das Limit des Geldautomaten, an welchem Bargeld abgehoben werden soll, kann in der Regel in den Informationen am Automaten selbst nachgelesen werden.

6. Wie hoch kann der Betrag bei Bezahlung mit der Kreditkarte ausfallen?

Grundsätzlich kann bei bargeldloser Zahlung mit Kreditkarte meist der volle Verfügungsrahmen ausgeschöpft werden – zumindest seitens der Kreditkartengesellschaften. Jedoch begrenzen Händler die mit der Karte bezahlbaren Beträge oft auf einen minimalen und einen maximalen Geldbetrag.

7. Wie gut sind die Versicherungsleistungen bei einer Kreditkarte?

Die Versicherungsleistungen sind von der kartenausgebenden Bank abhängig. In der Regel werden sämtliche Zusatzleistungen und somit auch Versicherungen individuell von den Banken zusammengestellt. Allerdings wird das Angebot oft ganz bewusst eher undurchsichtig gehalten, einige Versicherungen sind zudem nur unter bestimmten Voraussetzungen gültig. Wichtig ist, die jeweiligen Versicherungsbedingungen zu beachten und möglichst noch vor Beantragung der Kreditkarte die Kosten einer separaten Versicherung zu vergleichen. Unter Umständen sind die inkludierten Versicherungen überflüssig, wenn diese bereits über andere private Verträge abgesichert sind.

8. Können mehrere Kreditkarten die Kreditwürdigkeit negativ beeinflussen?

Grundsätzlich wird die Ausstellung einer Kreditkarte an Schufa gemeldet. Der Damit verbundene Kreditrahmen wird bei dieser Meldung allerdings nicht übermittelt. Geht die Anzahl der gemeldeten Kreditkarten jedoch über den üblichen Rahmen hinaus, dann kann sich das negativ auf den Score-Wert auswirken, da die Möglichkeit besteht, mehrere Kreditrahmen gleichzeitig in Anspruch zu nehmen. Weitere Geschäftspartner, für welche die Schufa-Auskunft relevant ist, fragen sich zudem möglicherweise, wofür die Kreditkarten benötigt werden und stufen den potenziellen neuen Geschäftspartner mit einer schlechteren Bonität ein.
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