Hundehaftpflicht – darauf sollten Sie achten !

Hunde sind einem Sprichwort zufolge des Menschen bester Freund. Wenn ein Hund jedoch einen anderen Menschen verletzt oder dessen Eigentum beschädigt, ist es mit der Freundschaft schnell vorbei. Hundehalter sind in diesen Fällen zu Schadenersatz verpflichtet und müssen die entstandenen Kosten vollumfänglich regulieren. Mit einer Hundehaftpflicht kann der Schadenersatzanspruch an die Versicherung delegiert werden, die diese Kosten dann trägt.

Die Hundehaftpflicht im Überblick

Als Hundehaftpflicht wird eine Haftpflichtversicherung bezeichnet, die speziell für Hundebesitzer entwickelt wurde. Sie übernimmt sowohl Personen- wie auch Sach- und Vermögensschäden, die durch den Hund verursacht wurden. Als Herrchen oder Frauchen sind Hundebesitzer schließlich für die Regulierung dieser Schäden verantwortlich, da sie für ihren Hund die Haftung übernehmen müssen. Diese Pflicht zur Schadensregulierung ist bereits im Bürgerlichen Gesetzbuch BGB geregelt und gilt nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Tierhalter.

Hundebesitzer sollten daher auf eine Hundeversicherung sowie eine Hundehaftpflicht nicht verzichten. Idealer Weise wird ein solcher Vertrag direkt mit dem Kauf des Vierbeiners abgeschlossen, um gegen mögliche Schäden versichert zu sein. Wenn der Hund dann beim Spazieren einen Passanten verletzt oder dessen Hose zerreißt, können die Schadenersatzansprüche an die Versicherung übergeben werden, die diese dann reguliert. Wird die Versicherung bei einer zerrissenen Hose lediglich geringe Kosten übernehmen müssen, können diese bei Personenschäden deutlich höher ausfallen. Wenn der Hund nämlich auf die Straße läuft und dort einen Unfall mit Personenschaden verursacht, können schnell Kosten von einigen hunderttausend Euro anfallen, die vom Hundehalter zu tragen sind. Dieser muss laut BGB für deren Regulierung mit seinem kompletten Privatvermögen haften, wodurch diese Situationen durchaus zum finanziellen Ruin führen können. Die Hundehaftpflicht jedoch schützt Versicherungsnehmer vor diesen Kosten und sorgt dafür, dass der Alltag entspannt genossen werden kann.

Die Leistungen der Hundehaftpflicht

Wie bereits erwähnt, gehört zu den wichtigsten Leistungen der Hundehaftpflicht der Schadenersatz, um die Ansprüche der verletzten oder geschädigten Person zu regulieren. Die Höhe der Leistungen ist dabei abhängig von der jeweiligen Versicherungssumme, die zwischen zwei und 20 Millionen Euro vereinbart werden kann. Auch die Kosten für die Hundehaftpflicht orientieren sich an dieser Versicherungssumme. Im Vergleich zu den möglichen Leistungen bleibt der Beitrag allerdings vergleichsweise gering, sodass sich Versicherte durchaus für den besten Versicherungsschutz entscheiden können. Mit einem Rechner zur Hundehaftpflicht ist es möglich, einen Preisvergleich durchzuführen und im Test zu prüfen, welche Versicherung die besten Leistungen bietet und gleichzeitig besonders günstig abgeschlossen werden kann.

Abhängig von der vereinbarten Versicherungssumme werden somit Personen- und Sachschäden in vollem Umfang getragen. Sollten im Zuge des Unfalls auch Vermögensschäden entstehen, etwa wenn ein gebuchter Flug nicht angetreten kann und umgebucht werden muss, wird die Versicherung auch diese übernehmen. Voraussetzung ist jedoch in den meisten Fällen, dass diese Vermögensschäden in direktem Zusammenhang mit einem verursachen Personen- oder Sachschaden stehen und mit diesem in Verbindung gebracht werden können.

Letztlich gehört zu den Leistungen der Hundehaftpflicht auch die Abwehr unberechtigter Schadenersatzansprüche. Wenn eine dritte Person einen Schaden geltend machen möchte, wird die Versicherung umfassend prüfen, ob der Schadenersatzanspruch tatsächlich gerechtfertigt ist. Ist dies nicht der Fall, wird sie den Schadenersatzanspruch abwehren und mögliche Schäden vom Tierhalter fernhalten. In diesem Bereich agiert die Hundehaftpflicht wie eine Rechtsschutzversicherung, denn auch diese sorgt dafür, dass Rechtsansprüche in vollem Umfang durchgesetzt werden können.

Diese Leistungen bietet die Hundehaftpflicht:

  • Regulierung entstandener Sach- und Personenschäden in Höhe der Versicherungssumme
  • Übernahme von Vermögensschäden, wenn diese in Zusammenhang mit Personen- und Sachschäden stehen
  • Abwehr unberechtigter Schadenersatzansprüche

Die Vorteile der Hundehaftpflicht

Hunde waren in Urzeiten Jagdtiere, die auch heute ihren Beutetrieb meist noch nicht vollständig verloren haben. Sie sind daher trotz vorhandener Hundeausbildung in vielen Situationen unberechenbar. Wenn beispielsweise spielende oder grölende Kinder an einem Hund vorbeilaufen, kann dieser durchaus erschrecken und ein Kind in den Arm beißen. Auch wenn der Hund einen Ball hinterherlaufen möchte, dabei jedoch auf die Straße gerät, kann dies zu schweren Unfällen und hohen Schadenersatzansprüchen gegenüber dem Hundebesitzer führen.Um nicht in ständiger Angst zu leben, der Hund könnte einen Schaden verursachen, sollten Hundebesitzer eine Hundehaftpflicht abschließen. Deren Kosten sind vergleichsweise gering und können durch die Vereinbarung von Selbstbehalten sogar noch reduziert werden. Idealer Weise wird eine solche Versicherung direkt mit dem Kauf des Hundes abgeschlossen, um keine Zeit zu verlieren. In vielen Fällen kann eine günstige Hundehaftpflicht sogar online vereinbart werden, sodass Hundebesitzer sogar die Zeit beim Versicherungsvertreter einsparen können. Mit einem Preisvergleich wird zudem garantiert, dass die Kosten begrenzt und dennoch eine umfassende Absicherung erreicht werden kann.

Ein weiterer Vorteil der Hundeversicherung ist die Abwehr von Schadenersatzansprüchen. Durch diese Leistung, die in jedem Vertrag enthalten ist, werden nicht berechtigte Ansprüche abgewehrt und der Hundehalter wird vor hohen Kosten geschützt.

Diese Vorteile bietet die Hundehaftpflicht:

  • finanzielle Hilfen bei Schadenersatzansprüchen
  • Übernahme von Sach-, Personen- und Vermögensschäden
  • Nicht begründete Schadenersatzansprüche werden abgewehrt
  • Schutz des Hundehalters vor hohen Ansprüchen und finanziellem Ruin

Wer eine Hundehaftpflicht braucht

Die Hundehaftpflicht ist eine Erweiterung zur privaten Haftpflichtversicherung, da diese Unfallkosten, die durch einen Hund verursacht wurden, nicht übernimmt. Da bei Schäden, die Hunde verursachen, immer die Hundehalter schadenersatzpflichtig sind, benötigen diese in jedem Fall eine solche Versicherung. In vielen Städten ist die Hundehaftpflicht mittlerweile sogar eine Pflichtversicherung, die Hundebesitzer nachweisen müssen. Ohne eine entsprechende Versicherung dürfen Hunde nicht mehr nach draußen, denn das Risiko, dass Schäden verursacht werden, die anschließend nicht reguliert werden können, ist einfach zu groß. Hundebesitzer sollten sich daher vor einem Umzug erkundigen, ob eine Hundehaftpflicht notwendig ist und welche Deckungssummen hierbei anfallen.Die Hundehaftpflicht sollte daher für jeden Hundebesitzer, unabhängig der jeweiligen Hunderasse, zu den Grundversicherungen des Hundes gehören.

Diese Personen benötigen eine Hundehaftpflicht:

  • alle Hundebesitzer, die sich vor hohen Schadenersatzansprüchen schützen wollen
  • auch Besitzer von kleinen Hunden sollten entsprechend vorsorgen
  • Besitzer von Kampfhunden

Die Hundehaftpflicht und ihre optimale Ausgestaltung

Da die Tarife zur Hundehaftpflicht je nach Versicherung sehr unterschiedlich geartet sind, sollten Hundebesitzer einen Tarifvergleich durchführen, um ihren Vertrag nach ihren Wünschen und Bedürfnissen anzupassen. Auch die Höhe der Versicherungssumme sowie der Umfang der Selbstbeteiligung können individuell vereinbart und für jeden Vertrag unterschiedlich vereinbart werden. So stellen Hundehalter sicher, dass künftige Unfälle vollständig reguliert werden und sie selbst keine Kosten tragen müssen.

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