Kontoführungsgebühren online vergleichen

Obwohl der Zahlungsverkehr bei den meisten Banken mittlerweile ausschließlich elektronisch abgewickelt wird, berechnen viele Institute nach wie vor hohe Kontoführungsgebühren. Zum Teil müssen Kunden pro Quartal 50 Euro und mehr bezahlen. Wer sich diese Kosten sparen möchte, kann online einen Girokonto Vergleich durchführen und günstige Angebote für sich finden.

Viele Institute berechnen Kontoführungsgebühren

Kontogebühren gehören bei vielen Banken und Sparkassen zum Alltag. Nicht nur, dass eine Grundgebühr für das Privat- und Geschäftskonto anfällt, oft müssen zusätzlich auch Kosten für die Buchung von Lastschriften, Überweisungen oder Daueraufträgen bezahlt werden. Schnell werden so für ein Girokonto pro Quartal 50 Euro und mehr fällig. Berechnet man die Kosten für ein ganzes Jahr, müssen mitunter 200 Euro an die Bank gezahlt werden. Und dies, obwohl das Konto in den meisten Fällen ohnehin online geführt wird, was für die Bank mit nur wenig Aufwand verbunden ist. Immer mehr Bankkunden suchen daher nach Alternativen. Ein solcher Girokonto Vergleich ist bequem online möglich und kann in wenigen Minuten durchgeführt werden.

Wer Kontoführungsgebühren erhebt

Kontogebühren gehören für Banken und Sparkassen zu den wichtigsten Einnahmequellen. Schließlich sind diese Gebühren unabhängig von Kontostand und Umsatz von jedem Kunden zu zahlen. Und da die Institute in anderen Bereichen immer weniger Provisionen erhalten, wird auf die Gebühren bei der Kontoführung nur noch selten verzichtet. Oft werden sogar zusätzliche Kosten fällig, etwa für die Kreditkarte oder die EC Karte. Wie der Girokonto Vergleich zeigt, gibt es aber nach wie vor einige Banken, die ihre Konten dennoch gebührenfrei führen und ihre Kunden so finanziell entlasten. Vorreiter in diesem Bereich sind insbesondere die Direktbanken, bei denen sowohl für das Gehaltskonto wie auch für das Geschäftskonto keine Gebühren anfallen. Diese Institute verzichten dabei nicht nur auf die monatlichen Grundgebühren von 5-10 Euro, sie berechnen auch keinerlei Kosten für Überweisungen, Lastschriften oder Daueraufträge.

Wann keine Kontoführungsgebühren anfallen

Ab wann ein Konto gebührenfrei geführt wird, ist von Institut zu Institut sehr unterschiedlich. Aufschluss gibt der Girokonto Vergleich, der auf einen Blick die jeweiligen Bedingungen anzeigt. So ist es bei einigen Banken beispielsweise nötig, für ein kostenloses Girokonto einen bestimmten Gehaltseingang von 1.000 – 1.200 Euro nachzuweisen. Sobald das Gehalt monatlich gutgeschrieben wird, fallen keine Kosten an. Lediglich in Monaten, in denen kein Gehaltseingang verzeichnet werden kann, müssen die sonst üblichen Kontogebühren entrichtet werden. Ähnlich wie der Mindesteingang ist auch das Mindestguthaben aufgebaut. Dieses sollte auf dem Girokonto selbst, einem Wertpapierdepot oder einem Festgeld verwahrt werden. Eine weitere Voraussetzung für ein kostenloses Girokonto kann auch die ausschließliche Online-Kontoführung sein. In solchen Fällen werden keine Bankmitarbeiter benötigt, um bestimmte Aufträge abzuwickeln. Vielmehr wird jede Buchung von den Kunden selbst bearbeitet. Die Kontoführung kann dabei je nach Wunsch über den heimischen PC, aber auch über Smartphones und Tablets erfolgen.

Diese Voraussetzungen können für die kostenlose Kontoführung gelten:

  • Mindestgehaltseingang von 1.000 – 1.200 Euro
  • Mindestguthaben auf dem Girokonto bzw. dem Festgeld
  • Ausschließliche Online-Kontoführung via PC, Smartphone oder Tablet

Auf welche Details beim Girokonto Vergleich zusätzlich geachtet werden sollte

Wer auf der Suche nach einem neuen Gehaltskonto ist, sollte beim Girokonto Vergleich jedoch nicht nur die Kontoführungsgebühren berücksichtigen. Zusätzlich ist beispielsweise wichtig, welche Gebühren die jeweilige Bank für eine Kreditkarte erhebt. Solche Karten werden beispielsweise für den Online-Einkauf, aber auch für Zahlungen im Ausland immer wichtiger. Während einige Institute hierfür bis zu 100 Euro pro Jahr berechnen, gibt es diese Karten bei anderen Banken gebührenfrei. Bei einigen Instituten ist es sogar möglich, mit der jeweiligen Kreditkarte an Geldautomaten kostenlos Bargeld abzuheben. Dies ist vor allem für Kontoinhaber wichtig, die ihre Bank nicht in unmittelbarer Nähe haben. Sie können so an jedem Geldautomaten Bargeld ziehen, und zwar ohne zusätzliche Gebühren.

Darauf sollte beim Girokonto Vergleich geachtet werden

  • kostenlose Kontoführung
  • Gebühren für Kreditkarten und EC Karten
  • Möglichkeit der Bargeldverfügung
  • Einfache Abwicklung der Transaktionen
  • leicht verständliche Apps für Tablets und Smartphones
  • Überziehungszinsen bei der Nutzung des Dispositionskredites
  • Zinsgutschrift für Kontoguthaben

Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Vergleich der verschiedenen Angebote sind die Zinsen. Guthabenzinsen sowie eine entsprechende Zinsgutschrift, die in früheren Jahren häufig zum Quartalsende genutzt werden konnte, gibt es bei den meisten Banken nicht mehr. Wer Geld anlegen möchte, sollte daher nach Alternativen suchen, die sich entweder beim Tagesgeld oder auch beim Festgeld finden. Deutlich wichtiger als die Zinsgutschrift für vorhandenes Kapital sind jedoch die Überziehungszinsen. Viele Kunden nutzen den Dispositionskredit auf ihrem Gehaltskonto, um kurzfristige Überschneidungen von Zahlungseingängen und Zahlungsausgängen bewältigen zu können. Der Dispo bietet dabei auch die Möglichkeit, größere Anschaffungen problemlos zu finanzieren, ohne einen Kreditantrag stellen zu müssen. Die Überziehungszinsen reichen bei den Banken jedoch von günstigen 6,90 Prozent bis zu 13 Prozent. Wer den Dispo also häufig nutzt, sollte bei der Wahl des neuen Kontos großen Wert auf günstige Konditionen legen.

Das neue Konto bequem online eröffnen

Wer im Girokonto Vergleich ein neues, günstiges Konto gefunden hat, kann dieses in den meisten Fällen direkt online eröffnen. Die Institute benötigen zum Konto eröffnen lediglich Name, Anschrift und Geburtsdatum des neuen Kunden. Bevor das Gehalts- oder Geschäftskonto jedoch eröffnet werden kann, muss eine Legitimation erfolgen, denn die Banken müssen prüfen, wer als Kontoeröffner auftritt. Die Legitimation erfolgt in der Regel durch Vorlage des Personalausweises bzw. des Reisepasses. Ist eine direkte Vorlage nicht möglich, etwa bei Direktbanken, können andere Legitimationswege genutzt werden.

Diese Möglichkeiten zur Legitimation gibt es:

  • Post-Ident-Verfahren
  • Online-Legitimation

Beim klassischen Post-Ident-Verfahren wird der Kontoeröffnungsantrag über eine Filiale der Deutschen Post an die jeweilige Bank weitergeleitet. Vor dem Absenden der Unterlagen bestätigt der Postmitarbeiter die Ausweisdaten des Kunden und übernimmt damit für die Bank die Legitimation. Fortschrittliche Banken bieten zusätzlich zum Post-Ident-Verfahren auch die Online-Legitimation an. Via Webcam wird nun mit einem Bankmitarbeiter Kontakt aufgenommen. Dieser prüft den Ausweis über die Webcam und gibt die Kontoeröffnung frei. Dieses Verfahren ist natürlich deutlich schneller und kann ohne Probleme vom heimischen Sofa aus durchgeführt werden. In beiden Fällen verzichten die Institute natürlich auf Gebühren, diese werden von den Banken selbst übernommen.

Die Kontobuchungen umstellen

Wurde das neue Konto eröffnet, können nun die Kontobuchungen vom bisherigen Konto auf das neue Girokonto umgestellt werden. Vielfach bieten die Banken hierfür Formulare, bei denen nur noch die neue Bankverbindung eingetragen werden muss. In der Praxis nutzen die Abbucher oft bereits für die kommende Zahlung die neue Kontonummer, sodass eine solche Umstellung bereits nach vier bis sechs Wochen erledigt ist. In dieser Zeit sollte jedoch eine doppelte Kontoführung erfolgen, um wirklich alle Zahlungen ausführen zu können. Wurden die Kontobuchungen umgestellt, kann das alte Konto dann gelöscht werden.

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