Gibt es spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche?

Eltern, die Geld für Kinder und Jugendliche anlegen wollen, suchen in aller Regel nach sicheren Investments wie dem Festgeldkonto. Der große Vorteil ist hierbei, dass das angelegte Geld nach dem Ablauf der Zinsbindung garantiert in voller Höhe zur Verfügung steht und auch die Zinsen bereits bei Vertragsabschluss sicher kalkuliert werden können.

Festgeldanlagen für Kinder und Jugendliche

Sicherheit steht bei der Anlage für Kinder und Jugendliche an erster Stelle. Schließlich müssen die Eltern als Sorgeberechtigte sicherstellen, dass die Gelder der Minderjährigen nicht “verzockt” werden. Eine Anlage in Aktien oder anderen Wertpapieren wird für Kinder daher in aller Regel nicht gewünscht. Eltern und Großeltern, die entsprechende Anlagen tätigen wollen, greifen daher gern auf das Festgeld-Konto zurück, um mit dem Geld der Kinder eine ansprechende Rendite zu erzielen. Angebote für die Festgeldanlage für Kinder und Jugendliche unterscheiden sich dabei nicht von den Angeboten für Erwachsene. Lediglich der Anlagehorizont unterscheidet sich oft, denn die Gelder von Kindern können meist langfristig bis zum Erreichen der Volljährigkeit angelegt werden.

Die Laufzeiten individuell wählen

Viele Eltern wollen für ihre Kinder Geld zurücklegen, um ihnen den Start ins Leben zu erleichtern. Festgeldkonten sind hierfür ideal, denn schon mit Vertragsabschluss können die Eltern errechnen, welcher Betrag dann bei Auszahlung zur Verfügung steht. Dies ist besonders dann wichtig, wenn das Geld für den Führerschein oder aber das erste Auto gedacht ist. Zu beachten ist jedoch, dass bei einem Festgeldkonto in aller Regel keine Zuzahlungen geleistet werden müssen. Eltern, die monatliche Einzahlungen wünschen, um Geld anzusparen, sollten alternativ auf ein Tagesgeldkonto oder einen Banksparplan zurückgreifen.

Eltern hingegen, die bereits eine bestimmte Geldsumme zur Verfügung haben, können diese über das Festgeldkonto für eine feste Laufzeit investieren. Die Laufzeit sollte sich dabei am Alter des Kindes orientieren, damit das Geld entweder mit dem 16. oder aber mit dem 18. Lebensjahr zur Verfügung steht. Grundsätzlich gilt, dass die Kinder bei längeren Laufzeiten höhere Zinssätze erreichen können und die Rendite der Anlage entsprechend steigt. Muss das Geld hingegen schon nach wenigen Monaten wieder zur Verfügung stehen, werden wohl nur geringere Zinssätze erzielt.

Das sollte bei einem Festgeldkonto für Kinder und Jugendliche beachtet werden:

  • sichere Anlage mit fester Verzinsung
  • keine Kurs- oder gar Verlustrisiken, wie diese bei Wertpapieren üblich sind
  • kurz- oder langfristige Laufzeiten frei wählbar
  • hohe Zinssätze durch lange Laufzeiten nutzen
  • kostenlose Geldanlage
  • Anlage nur mit beiden Elternteilen möglich

Was bei der Festgeldanlage für Kinder zu beachten ist

Grundsätzlich ermöglichen die Banken die Festgeldanlage für Kinder und Jugendliche ohne Kosten. So ist es nicht nötig, eine Abschlussgebühr an die Banken zu entrichten, die die Rendite des Festgeldkontos schmälern würde. Auch regelmäßige Kontoführungsgebühren müssen nicht entrichtet werden.

Allerdings muss bei einer Anlage beachtet werden, dass diese immer auf den Namen des Kindes erfolgen muss. Ist das Kind noch minderjährig, handeln die gesetzlichen Vertreter, also die Eltern, in deren Auftrag. Hierzu gehört auch, dass die Eltern beide im Festgeldantrag genannt werden, dass beide Ausweiskopien vorgelegt werden und dass die Unterschrift unter dem Festgeldvertrag gesetzt wird. Hiervon dürfen die Banken nur dann Abstand nehmen, wenn ein Elternteil nachweisen kann, dass es das alleinige Sorgerecht vom Familiengericht zugesprochen bekommen hat. In diesem Fall ist es auch möglich, dass das Festgeldkonto nur von einem Elternteil abgeschlossen wird. In allen anderen Fällen jedoch handeln die Eltern gemeinschaftlich. Dies gilt auch beim Abschluss eines Freistellungsauftrag, den ebenfalls beide Eltern unterschreiben müssen.

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